Stress ist erstmal ein physiologische, also eine kƶrperliche Reaktion darauf dass etwas das dir wichtig ist auf dem Spiel steht. Und diese Reaktion verstƤrkt einfach deinen bestehenden Mindset – der kann Bedrohung/ Ueberforderung sein (schlechter Stress) oder eben auch Herausforderung (guter Stress).
Wenn dir die Geburtstagsparty von Tante Käthe eh egal ist weil du sie noch nie so wirklich mochtest und alle Familienmitglieder die dir wichtig sind auch nicht kommen, dann wirst du auch keinen Stress (guten oder schlechten) haben wenn du es vielleicht nicht schaffst (pünktlich) zu kommen.
Es gibt auch Studien die zeigen dass z.B. die Uebersterblichkeit die mit Stress gerne verknüpft wird verschwindent wenn die Leute Stress als etwas nicht per se schädliches sehen:
People who reported high levels of stress but who did not view their stress as harmful were not more likely to die. In fact, they had the lowest risk of death of anyone in the study, even lower than those who reported experiencing very little stress. (The Upside of Stress, Kelly McGonigal)
Der Unterschied zwischen gutem Stress (eine Herausforderung die dich aus deiner Komfortzone katapulitert) und schlechtem Stress (dem du dich hilflos ausgeliefert fühlst) ist dein Mindset – konkret ob du denkst du hast was es braucht um die Situation meistern zu kƶnnen. Also
š Ressourcen > Anforderungen = positiver Stress
š Ressourcen < Anforderungen = schlechter Stress
Guter Stress ist das Lampenfieber vor einem wichtigen Vortrag (den du nicht verhauen willst) oder das neue Herzesprojekt (solange du das Gefühl hast dass du die Unterstützung hast die du brauchst). š
